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1. Kolloquium "ICT und Unterricht" der PHBern

Notebooks, Netbooks und Tablets im Unterricht
Karin Schachner, Bundesrealgymnasium Wels, PH OÖ, Österreich

Frau Schachner hat über ihre langjährige Erfahrung mit Notebookklassen und E-Learning berichtet. Sie hat erklärt, worin aus ihrer Sicht der Mehrwert beim Einsatz von ICT im Unterricht liegt - nämlich für die Lernenden in der Individualisierung und für die Lehrperson in der Erleichterung der Korrekturarbeit.

Sehr spannend die positiv formulierte Aussage:
  • Mit ICT bleibt gute Didaktik gut
Ergänzend schilderte sie, wie motiviert die Jugendliche in digitalen Umgebungen oder mit Notebooks arbeiten. Im Gegensatz dazu, wie es vor einigen Jahr noch war, stelle die Organisation der Ausrüstung kein Problem mehr dar, weil die Jugenlichen bereits ausgerüstet seien.

Von den Eltern werde eher erwartet, dass die Lehrperson die Steuerung  über die Häufigkeit des Einsatzes von ICT übernommen werde.
Frau Schachner Worüber man sich Gedanken machen müsse, sei die Lernkultur, welche man den Jugendlichen als Homo Zappiens (Wim Veen) biete.

Abschliessend gibt Frau Schachner Tipps, wann sie davon abrate, eine Netbookklasse zu übernehmen. Die wichtigsten Aussage meiner Meinung nach:
  • wenn die Lehrperson frontal unterrichten wolle
  • wenn die Lehrperson Ihren Aufwand reduzieren wolle

Stellenwert der Wikipedia

Zentralbibliothek Zürich - Wikipedia
Prof. Dr. Werner Hartmann (Bereichsleiter E-Learning, Zentrum für Bildungsinformatik, PHBern)
Zentralbibilothek Zürich (ZB Zürich
)

Werner Hartmann informiert kurz darüber, dass die Stellung der Wikipedia als wichtige Informationsquelle gestärkt wird, da nahmhafte Institutionen wie die Zentralbibliothek Zürich aktiv bei der Wikipedia mitschreiben. Nähere Angaben können auf der Website der ZB Zürich der Medienmitteilung entnommen werden. (pdf, 46 KB)

Nando Stöcklin (Mitarbeiter des Zentrums für Bildungsinformatik) wird bei der Weiterbildung der Mitarbeiter der ZB Zürich mitwirken.

Diskussionspapier Plagiate

Plagiate bei Studierenden – Gründe und Empfehlungen
Prof. Dr. Werner Hartmann (Bereichsleiter E-Learning, Zentrum für Bildungsinformatik, PHBern)

Diese Woche hat Werner Hartmann für das ZBI ein Diskussionspapier versandt, in welchem die wichtigsten Erkenntnisse und Empfehlungen zusammengefasst sind.

Das Fazit der Zusammenfassung:
  • Studierende und Dozierende müssen in Sachen Plagiate augeklärt werden
  • den Studierenden muss aufgezeigt werden, wie schnell Plagiate mittels Informationsdiensten gefunden werden
  • es soll ein Verhaltenskodex eingeführt werden
  • den Studierenden soll man keine Gründe geben Plagiate zu erstellen (Gründe werden im Diskussionspapier angegeben), also gute Aufgabenstellungen wählen
  • Arbeiten sollen kontinuirliche Begleitet werden und grosse reflexive Anteile beinhalten
  • es sollen Zwischenpräsentationen vorgeführt werden
  • mit mündlichen Prüfungen können Schwachstellen offengelegt werden
In dieser Diskussion fehlt die Berücksichtigung der Studierenden, welche ganze Arbeiten (oder Teile davon) doppelt einreichen. Weil es in diesem Fall um Vollplagiate geht, bin ich der Meinung das diesen mit Plagiatwerkzeugen auf die Schliche gekommen werden sollte.

Werner Hartmanns Diskussionspapier (pdf, 34 KB) kann eingesehen werden und ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert:
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/1/3