Christian Czaputa, Dr. Eva Haeuptle, Johannes Boettcher, (Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP)/Dillingen)
Die Referenten haben ihr Konzept zur Lehrerfortbildung vorgestellt, welches zum Ziel hat, Lehrpersonen so zu schulen, dass sie Moodle zum konstruktivistischen Lernen einsetzen können.
Einerseits geht es darum Lehrpersonen dazu anzuleiten Lernumgebungen so zu konzipieren, dass sie die Lernenden ansprechen und das Lernen fördern. Andereseits geht es darum didaktische Szenarien unabhängig von Fachbereich und Inhalt zu definieren, welche mit bestimmten Aktivitäten sinnvoll umgesetzt werden können, so dass Lehrpersonen toolbasiert entscheiden können, wie ihre Lernenden im Moodle lernen sollen.
Die Grafik dazu:

Ein Ausschnitt der Sammlung der toolbasierten didaktischen Szenarien:

Bei der näheren Betrachtung der aufgeführten Didaktischen Szenarien/Interaktionen und nach einer ersten Enttäuschung, weil ich viel mehr Interaktion finde, realisiere ich, dass es nebst den Szenarien viel mehr Didaktische Interaktionen braucht, um entscheiden zu können, ob das Tool für die vorgesehene Lernensequenz geeignet ist.
Beispiel eines didaktischen Szenarios zur Erreichung höherer kognitiver Prozessstufen:

Ich finde es eine gute Idee zu den verschiedenen Tools didaktische Szenarien zu formulieren und so ein Auswahlset zu erstellen, aus dem je nach Bedarf eine Aktivität ausgewählt werden kann. Dabei darf jedoch die vorgängige didaktische Analyse nicht vergessen gehen, in der man festlegt, mit welchen Aktivitäten die Lernenden die Lernziele am 'besten' erreichen.
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